Meine Langzeiterfahrung mit dem Samsung Galaxy S7

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Seit dem erscheinen des Samsung Galaxy S7 bin ich stolzer Besitzer des Flagschiffes der Koreaner.

Ich habe mich bewusst für das normale Modell entschieden und nicht für das Edge-Modell, da ich vergleichsweise kleine Hände habe und die Displaygröße das einzige Argument für das knapp 100€ teurere Modell gewesen wäre. Einen Sinn in den Edges habe ich noch nie gesehen. Sie sehen zwar schön aus, aber das war es auch schon mit ihren Vorzügen. Sämtliche features die Sasmung zum launch angepriesen hat waren nicht mehr als Spielereien

Dass ich mit meiner Entscheidung richtig gelegen habe hat sich in der Vergangenheit des öfteren gezeigt. Die Akkulaufzeit des Smartphones ist länger als die seines großen Bruders. Für mich ist das das wichtigste Merkmal eines Flagschiffes für das ich so viel Geld ausgebe.

Ich möchte mich in meinem Erfahrungsbericht weniger auf die technischen Merkmale konzentrieren, da diese ohnehin den meisten bekannt sein sollten. Vielmehr möchte ich mich auf meine Erfahrungen im Alltag beziehen.

Gehen wir zu allererst auf die Optik ein:

Nach fast einem Jahr Benutzung ohne eine Schutzhülle hat das Galaxy S7 natürlich einige Kratzer und Kerben bekommen. Doch ich habe es weitaus schlimmer erwartet. Die Kratzer sind von Nahem deutlich erkennbar, im Alltag, solange die Leute im Bus nicht auf eurem Schoß sitzen und auf euer Handy starren werden sie es nicht bemerken. Der Rahmen allerdings bekommt leicht Kerben. Ich habe das Smartphone stets in meiner rechten Hosentasche, wo niemals, wirklich niemals ein anderer Gegenstand drin ist. Woher die Kerben kommen kann ich nicht nachvollziehen.

Doch kommen wir zum mir wichtigsten Thema:

Der Akku

Die Akkuleistung ist heute noch wie am ersten Tag. Ich lade es immer nachts mit meiner induktiven Ladestation auf und komme mit der Akkuladung leicht über den gesamten Tag. Täglich höre ich mindestens eine Stunde Musikstreams über mobiles Netz, habe das Handy meisten auf dem Tisch liegen, mit eingeschaltetem Always-On-Display, mache dutzende Bilder, gucke Youtube-Videos, Streame Netflix auf meinen Chromecast und nichts desto trotz habe ich am Abend immer noch mindestens 30% Akku.

Zugegeben: ich bin kein Power-User, aber sollte man es sein, dann würde man dennoch locker über den Tag kommen und falls doch nicht, dann kann man immer noch mit Quick Charge den Akku schnell wieder aufladen um den Rest des Tages nicht ohne Handy aushalten zu müssen.

Geschwindigkeit

Wer kennt es nicht, das neue Handy ist rasend schnell, aber schon zwei Monate später ist es fast genau so langsam wie das alte. Diese Erfahrung konnte ich bei meinem Gerät nicht machen. Ich habe es nie auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und mittlerweile ist es fast randvoll mit Bilden, Videos und all dem anderen Kram den man so auf seinem täglichen Begleiter so speichert. Ich konnte keine Einbußen feststellen. Alle Apps startet blitzschnell und lassen sich ebenso schnell beenden. Auch das Multitasking funktioniert immer noch wie am ersten Tag.

Die Kamera

Was mich damals und heute immer noch fasziniert ist die Kamera und ihre außergewöhnlich gute Low-Light-Performance. Ich erwische mich oft dabei wie ich vor meinen Freunden mit den wunderbar hellen Bildern im Dunkeln prahle und das mit Erfolg.

Selbst bei Tag macht sie meiner Meinung nach die besten Fotos, die auf dem Amoled Display natürlich besonders gut aussehen. Die Farben sind vielleicht ein wenig zu knallig, aber darauf muss man sich einlassen, wenn man ein Samsung Gerät kauft. Der eine mags, der andere nicht. Ich hingegen bin damit sehr zufrieden, beziehungsweise stört es mich nicht.

Sound

Ein oft ebenfalls genannter Kritikpunkt ist der angeblich unterirdische Lautpsrecher des Flaggschiffs der unter der Wasserdichte gelitten hat. Mich stört es aber überhaupt nicht. Wenn ich ein Video mit guter Tonqualität hören will, dann sehe ich da Video auf meinem Chromecast mit Anlage oder am Rechner mit Headset. Um mal ein Video auf dem Handy zu schauen oder beim Duschen einen Song zu hören reicht er alle mal.

Wäre da nicht…

Was mich jedoch schon nach ein paar Tagen nach Erhalt des Galaxy S7 gestört hat war der Fingerprint-Sensor. Er ist meiner Meinung nach sehr ungenau und man muss seinen Abdruck des öfteren erneuern, da sonst die Erkennungsrate in den Keller geht und ich mich immer wieder dabei erwische den Sensor so oft zu benutzen, bis mein Handy gesperrt wird. Weicht die Position ein wenig von dem ab, was eingespeichert wurde, sind die Hände ein wenig feucht oder ein wenig dreckig ist er unbrauchbar.

Der einzig weitere Kritikpunkt ist ein Teilweise sehr hoher Akkuverbrauch. Das Handy wurde teilweise richtig heiß und hat schneller entladen als es geladen hat. Dies ist aber kein Problem von Samsung geschweige denn eines ihrer 2016er Flaggschiffe sondern die Art und Weise wie Android mit DRM geschützten Inhalten umgeht.

Damit haben sich aber auch schon die Kritikpunkte aufgebraucht.

Wie man lesen kann bin ich sehr mit dem Samsung Galaxy S7 zufrieden und ich glaube, dass es mich noch lange begleiten wird.

Bleibt das Galaxy S8 abzuwarten 😉

Share.

Leave A Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.